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Ausgangssituation

Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von Familienbildung sind in der (Fach-)Diskussion unbestritten. In der Praxis findet man Familienbildung jedoch in einer regional sehr unterschiedlichen Angebotsdichte und -qualität vor mit der Folge, dass in vielen Regionen den Familien nur wenige Bildungsangebote zur Verfügung stehen. Insbesondere in ländlich strukturierten Gebieten werden daher funktionierende Trägernetzwerke gebraucht. Es gibt eine Vielzahl guter Modelle und Ansätze der Familienbildung, die aber vielfach zu wenig bekannt sind und zudem den Bedingungen in ländlichen Regionen und den regionalen Besonderheiten angepasst werden müssen.

Die finanziellen Mittel der Gemeinden fließen überwiegend in die Pflichtaufgaben der Kinder- und Jugendhilfe mit Rechtsanspruch, so dass die präventiven Chancen von Familienbildung weitgehend ungenutzt bleiben. Die schwierige Finanzsituation der Länder und Gemeinden und die arbeitsaufwendige Suche nach möglichen Finanzierungswegen behindert das Engagement von Trägern, dauerhafte Strukturen für Familienbildung aufzubauen.

Gebraucht werden also Initiativen, Konzepte und Öffentlichkeitsarbeit sowie Koordination, Vernetzung und Ressourcen, um familienfördernde Angebotsstrukturen weiterzuentwickeln. Der Auf- und Ausbau von Strukturen ist eine Grundvoraussetzung für Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit von Angeboten der Familienbildung. Strukturen ermöglichen eine mittel- und langfristige Planung und fördern die Umsetzung des im § 16 KJHG beschriebenen gesetzlichen Auftrags.

Freie und öffentliche Träger, Institutionen, Vereine und Organisationen können bei der Umsetzung dieses Auftrags unterstützt werden


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